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Wenn Unternehmen wachsen, das Büro aber nicht mitwächst

Erfahre mehr darüber, wie yuniti gemeinsam mit EruVentures und deren Firmen dotsandlines, thirdmind und allaboutapps herausgearbeitet hat, wie Räume sich anpassen müssen, wenn Unternehmen wachsen. Ohne Umbau, mit großer Wirkung.

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VON

Elena struber

AM

10 März 2026

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Es beginnt selten mit einem konkreten Problem. Es beginnt mit einem Gefühl. Mit einer Dynamik, die sich über Monate oder Jahre entwickelt. Irgendwann merkt man: Das Büro oder vielleicht sogar die Kultur fühlt sich nicht mehr ganz so an wie früher.

EruVentures ist seit dem Einzug in das gemeinsame Office gewachsen. dotsandlines und allaboutapps haben sich weiterentwickelt, thirdmind ist dazugekommen, Teams sind größer geworden, Rollen haben sich verändert. Menschen sind gegangen, neue sind dazugekommen. Ganz normale Entwicklungen, wie sie in jedem Unternehmen stattfindet.

Doch während sich das Unternehmen rasant weiterentwickelte, blieben die Räume unverändert. Genau dieses Phänomen erleben viele Organisationen. Der Raum bleibt so, wie er anfangs geplant wurde, während sich alles andere weiterentwickelt.

Genau deshalb haben wir gemeinsam einen Workshop initiiert. Nicht, weil etwas „schiefgelaufen“ ist. Sondern weil Wachstum bewusst gestaltet werden muss. Weil Räume, genauso wie Organisationen, regelmäßig neu gelesen werden müssen.

Und genau hier beginnt unsere Arbeit.

Workshop Gruppe beim diskutieren

Die Ausgangssituation: Ein New Work Setting vorm Wachstum

Auf den ersten Blick war bei EruVentures und den dazugehörigen Unternehmen alles vorbildlich: keine fixen Arbeitsplätze, klar definierte Zonen für Fokus und Austausch, moderne Infrastruktur. Ein Workspace, der von Anfang an für Flexibilität und interdisziplinäre Zusammenarbeit konzipiert war.

Doch im Alltag zeigten sich mit dem Wachstum leise Verschiebungen:

  • Bestimmte Teams saßen fast nur noch in denselben Bereichen.

  • Die Firmen hatten sich faktisch in „oben“ und „unten“ aufgeteilt.

  • Manche Zonen wurden von anderen als „deren Bereich“ wahrgenommen.

  • Einige Teams arbeiteten lieber im Homeoffice, weil das Setup im Büro nicht mehr optimal passte.

Ein Teilnehmerin des Workshops fasst die persönliche Erkenntnis so zusammen:


"Der Workshop hat mir geholfen, eine Außenperspektive einzunehmen, die Nutzung der Räume aus einer gewissen Distanz zu betrachten und so grundlegende, alltägliche Dynamiken zu hinterfragen. Wesentliches Learning war, dass es super wichtig ist, zu verstehen, wie sich der Alltag im Raum gestaltet und wieso das so ist. Die gemeinsame Formulierung von ganz einfachen und niederschwelligen Maßnahmen für mehr Interaktion waren dabei super hilfreich, um schnell ein höheres Gemeinschaftsgefühl zu erzeugen."

– Eru Ventures GmbH

Das Entropie-Prinzip: Warum gute Räume „unordentlich“ werden

Büroräume formen Verhalten. Aber Verhalten formt Räume genauso. Wir von yuniti haben uns dafür einen Begriff aus der Physik ausgeborgt: Entropie.

Entropie beschreibt die Zunahme von Unordnung in einem System. Ohne aktive Energie von außen nimmt die Ordnung ab. Was hat das mit Büros zu tun? Auch in den flexibelsten Konzepten entstehen über die Zeit Gewohnheiten. Menschen suchen die Nähe zu ihrem Team, setzen sich dorthin, wo Abläufe vertraut sind. So bilden sich unsichtbare, aber wirksame Strukturen.

Wenn Unternehmen wachsen, verdichten sich Prozesse, der Abstimmungsbedarf steigt und Fokusarbeit wird anspruchsvoller. Ein Büro, das einmal perfekt war, kann plötzlich nicht mehr funktionieren. Nicht, weil sich der Raum verändert hat. Sondern weil sich das Unternehmen verändert hat.

Bertram von EruVentures brachte es auf den Punkt: Einer der größten Entropietreiber sind festgefahrene Meinungen und unterschiedliche Unternehmenskulturen. Wenn diese nicht aktiv von einer externen, neutralen Person moderiert werden, entsteht Unsicherheit. Und Unsicherheit führt dazu, dass Menschen weniger gern ins Büro kommen. Daraus entstehen Kommunikationsbarrieren – die sich auf Projekte und letztlich sogar auf die Wirtschaftlichkeit auswirken können.

Workshop dotsandlines whitboard mit Raum

Unser Ansatz: Verstehen, bevor man verändert

Im Workshop haben wir als externer Partner moderiert, zugehört und strukturiert gespiegelt. Unser persönliches Highlight war die enorme Motivation der Teilnehmer:innen zu sehen, wie schnell sie selbst Lösungen entwickeln konnten.

Ein Teilnehmer beschreibt die Wirkung so:

„Der externe Blick hat einen Unterschied gemacht. Nicht, weil uns jemand gesagt hat, was wir falsch machen. Sondern weil Dinge angesprochen wurden, die intern schon lange mitschwingen. Das hat uns geholfen, schneller Klarheit zu bekommen.

– Eru Ventures GmbH

Wenn Wachstum, neue Rollen und unterschiedliche Kulturen aufeinandertreffen, entstehen Reibungspunkte. Wir suchen nicht nach Schuldigen, sondern nach Entropietreibern: Wo fehlt Klarheit? Wo haben sich Dynamiken eingeschlichen, die niemand aktiv entschieden hat?

Unser Ziel ist es, gemeinsam Struktur gegen Entropie zu schaffen. Nicht durch Kontrolle, sondern durch Transparenz. Nicht durch Umbau, sondern durch Klarheit.

Von der Erkenntnis zur Umsetzung: Kleine Schritte, echte Wirkung

Was uns von einer klassischen Raumplanung unterscheidet: Wir übersetzen Erkenntnisse in sofort umsetzbare Maßnahmen. Keine monatelangen Planungsprozesse, sondern gezielte Impulse mit spürbarer Wirkung.

Im Workshop wurden direkt konkrete, alltagstaugliche Schritte entwickelt:

  • Community-Boards, die Austausch aktiv anstoßen.

  • „Who is Who“-Formate, um Transparenz und Zugehörigkeit zu stärken.

  • Rotierende Afterworks zur bewussten “Durchmischung”.

  • Unternehmensübergreifende Kurzvorträge und Projekt-Insights.

Zusätzlich wurden strukturelle Themen klar benannt: Zuständigkeiten sichtbar machen, Kommunikationskanäle bündeln und die gemeinsame Nutzung der Fläche transparent regeln.

Das Ergebnis war kein abstraktes Konzept, sondern ein gemeinsames Verständnis und ein klarer Handlungsrahmen. Die Teams verließen den Raum mit selbst entwickelten Maßnahmen, die sie unmittelbar umsetzen konnten.

Die positive Wirkung auf die Organisation bestätigt auch dieses Feedback:

„Der Workshop hat uns gezeigt, dass Zusammenarbeit Struktur braucht. Yuniti hat den Rahmen geschaffen, in dem wir offen diskutieren konnten. Das hat uns als Organisation näher zusammengebracht und uns geholfen, das Büro wieder als gemeinsamen Ort zu sehen.“

– Eru Ventures GmbH

Workshop Whitboard mit erkenntnissen

Ist dieser Ansatz das Richtige für euch?

Unser Ansatz richtet sich an Unternehmen, deren Workspace die aktuelle Unternehmensrealität nicht mehr widerspiegelt:

  • Wachstumsstarke Teams, die merken, dass das alte Setup nicht mehr funktioniert.

  • Unternehmen nach internen Umbrüchen, Restrukturierungen oder kulturellen Shifts.

  • Organisationen, die keinen großen Umbau wollen – aber wissen, dass sich etwas verändern muss.

Wenn das nach eurer Situation klingt, ist jetzt der richtige Moment, um genauer hinzuschauen.

Bereit, euren Workspace wieder zu einem echten Zuhause für eure Teams zu machen?

Yuniti begleitet euch vom ersten Gespräch bis zur konkreten Umsetzung. Wir finden heraus, was ihr wirklich braucht – und entwickeln gemeinsam einen Plan, der zu eurer Kultur passt.

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Yuniti Team